Hinweis

Dies ist die Abschrift der stenografisch festgehaltenen Protokolle einer Besprechung am 11. Juli1949 im Hause der Familie Hülsmann, Wilhelmsplatz 7, in Herford. Es liegen zwei sich einander ergänzende Protokolle vor, die aus Gründen der besseren Lesbarkeit zu einem einzigen Dokument zusammengefasst wurden.

Besprechung im Hause Hülsmann

Bruno Gröning, Herford, 11.7.1949

Hauptthema: Zusammenarbeit zwischen „Ring der Freunde Bruno Grönings – Weltgemeinschaft“ und „Arbeitsgemeinschaft / Studiengesellschaft „Pharma- dyn e. V.“

[Anmerkung der Bruno Gröning Stiftung: Der „Ring …“ war der erste von Bruno Gröning (1949 in Herford) gegründete Verein. Die Initiative dazu ging von E. A. Schmidt und Helmuth Hülsmann aus (siehe dazu von Bruno Groening selbst erstellter Lebenslauf).]

Anwesende: Bruno Gröning; Prof. Dr. Berndt (Biologe, Vorsitzender des „Pharmadyn e. V.“, Halle); Dr. med. Busse (Halle, Zahnarzt, „Pharmadyn e. V.“); Dr. Berens; Dr. Lammers (Ennigloh-Kattenvenne); Fr. Dr. Stanat-Detmold (homöopathische Ärztin); Erich Sicker (Verleger aus Berlin); Lanzenrath [Anmerkung der Bruno Gröning Stiftung: Laut der Berichterstattung in der Revue vom 14.8.1949 war Lanzenrath der Bezirksdirektor einer Krankenkasse in Nordrhein-Westfalen]; Egon Arthur Schmidt (Gründer des „Ring der Freunde Bruno Grönings“); Kuhlmann; ein Arzt mit Schwägerin; Heidbrink (ehem. Redakteur der „Freie Presse“, Herford) u. a.; unständig: Helmuth Hülsmann und Ehefrau. Als Stenotypistin entweder Frl. Wolfrum oder Frau Stickdorn

Bruno Gröning: Die Ärzte und Professoren, mit denen ich telefonisch gesprochen habe und die mir ihre Familienangehörigen zugesprochen haben (in Kiel), gaben mir eines mit auf den Weg: „Hart bleiben!“ Aber ich bin schon mehr als hart. Aus der Ruhe kann mich niemand bringen.

Bitte, meine Herren, kommen Sie. Aber führen Sie nicht den Gedanken, mich zu prüfen. Sie können alles sehen, was Sie wollen, aber nicht prüfen.

Fall Volllähmung: Mensch kann sich nicht rühren. Mund bekommt er nur ein klein wenig auf, konnte nur mit einem Mokkalöffel gefüttert werden. Geht alles nach und nach. „Nein, es geht nicht“. – „Doch, es geht!“ – Immer weiter und weiter, dann konnte sie mit dem Esslöffel gefüttert werden.

Warm war nur der Kopf, sonst ganz kalt und tot. Leichnam. Gröning sagt: „Umgekehrt ist auch was wert.“ Wandlung des Blutes, Kreislauf beginnt. Bitte, berühren Sie den Körper: Kalt. Und schon wird er warm.

Dann ging die Bewegung los. „Damit bin ich nicht zufrieden, ein Mensch bewegt sich ganz.“ Bewegte die Finger, die Hand, den Arm. Die Freude war groß. Schwach war das Menschenkind, Haut und Knochen. Konnte allmählich beide Arme heben. Dann Kopf schaukeln, hin und her. „Und jetzt bewegen Sie Ihren Körper!“ Brust bewegte sich, das Kreuz wurde weich, sie konnte sich schaukeln. Dann Beine: Zehen bewegt, alles warm. Fuß bewegt. Nun kann man sich ja denken, wenn jetzt alle Glieder bisher tot waren, dann geht Leben an. Gibt Schmerz. „Macht nichts, das hält man aus, aber es geht.“

Zweiter Fall: Eine korpulente Frau, total gelähmt, bis auf rechten Arm, den sie bewegen konnte, linker Arm kalt, rechter Arm warm. „Kopf bewegen, Mund schön weit aufmachen und rechten Arm bewegen.“ Ließ ich den Körper befühlen, eiskalt, fest, alles wie tot, Unterleib genauso, nichts rührte sich, wie abgestorben, alles eiskalt. „So, achten Sie, wie schnell das geht, wie das neue Leben wieder einkehrt.“

Keine Minute, war der Oberkörper warm, nach und nach zieht es in den Beinen hinunter, bis in die Zehen. Sagen konnte keiner mehr was, es wurde zwar Kaffee eingegossen, aber niemand trank. Heilung bleibt, ist schon klar, der Mensch hilft sich selbst.

Nun gibt es aber Menschen, die Verlangen haben, den kleinen Gröning des öfteren zu sehen, und deswegen, weil sie warten, gibt es manchmal Störungen. Die Menschen glauben, „wenn er wiederkommt, zwei- bis dreimal, dann kann ich gehen!“ Und hier bin ich immer gehindert worden, indem ich immer wieder eins vor Augen sehe: Verbot, Verbot und nochmals Verbot! Hier geht es nicht um das eigene Leben, sondern um die kranken Menschen, den kranken Menschen zu helfen. Und davon gehe ich nicht ab, komme, was da wolle! Ich kann nicht vorübergehen, wenn ich Menschen sehe, die so krank daliegen und keine Hilfe haben können. Ich lege keinen Wert darauf, dass Menschen auf Ärzte schimpfen, im Gegenteil. Aber vernünftig müssen sie auch schon sein. Ein großer Teil hat den Weg zu mir gefunden und ich lehne keinen ab, um diese Menschen auf den Weg zu bringen, den sie bereit sind, zu gehen.

Wie viel Not und Elend ist in den Wohnungen verborgen. Die Krankenhäuser sind überfüllt, aber die Wohnungen! In fast jeder Wohnung liegt ein kranker Mensch. Aber in jeder Wohnung ist ein kranker Mensch, der sich noch bewegen kann. Die Menschen wissen jetzt schon so viel und sie gehen auch davon nicht ab.

Ich habe hier und dort Plätze angesprochen, und da geschieht es. Kein Mensch kann es absprechen, da geschieht alles automatisch. So habe ich überall Stellen eingerichtet, auch in Privatwohnungen. Sie sollen Platz nehmen. Sie werden ja sehen, was passiert.

90 Prozent aller Menschen werden gesund und 10 Prozent ist der Abfall, sind die Gezeichneten. Kennen Sie einen Arzt, der 90 Prozent seiner Kranken gesund macht? Mir haben Ärzte gesagt: „Herr Gröning, wenn Sie nur 1 Prozent gesund machen, dann ist etwas Großes geschehen.“

Es geht nicht nur um das kleine Deutschland, es geht um die ganze Welt. Denn ich spreche ja: „Wo ich geh und wo ich steh, da soll es geschehen.“

Ich arbeite nie ohne Zeugen. Fremde Zeugen interessieren mich nicht. Ich muss auf meiner Seite Leute haben, die ich dauernd bei der Hand habe.

In Hamburg kam ein Professor zu mir: „Herr Gröning, Sie brauchen nicht mehr viel zu sagen, ich bin überzeugt. So was haben wir in unserem ganzen Leben noch nicht fertigbekommen, was ich hier in Hamburg gesehen habe.“

Warum schreibt er das nicht in die Presse? Da hat er einen kleinen Patienten, hat gefragt, ob ich ihn annehmen könne. Wie Dieter, hatte schon mehrere Fälle, von denen ich nicht gesprochen habe.

Kind wird vorgeführt. Mit Vater, einem von der medizinischen Presse, alles wird aufgenommen, alle sprachlos. Vater fand keine Worte. Es geschah so, wie ich gesagt habe.

Professor sagt: „ Wir können uns verkriechen. Den können wir alle nicht ersetzen. Er braucht ja nur den einen Fall zu machen, dann hat er schon mehr geleistet als alle zusammen.“ Sie werden dann einsehen, das sickert ja durch.

In Hamburg keine Erlaubnis. Oberbürgermeister ist dagegen, reine Parteipolitik. Herford: SPD, Detmold, Bielefeld, Hamburg: SPD, Ausgangspunkt: Drake. [Anmerkung der Bruno Gröning Stiftung: Gemeint ist der Politiker Heinrich Drake (1881 – 1970), SPD, der von 1947 bis 1952 Regierungspräsident im Regierungsbezirk Detmold war.]

Dr. Lammers: Bindegewebe zu beleben, das nicht aktionsfähig ist, wäre Schöpfung. Man müsste sich klar werden über die Grenzen. Wo hört es auf! Z. B. Fälle, wo ein ganzes System tot ist, können von Ärzten bewusst herangezogen werden, um G. hereinzulegen.

Man kann nicht verlangen, dass ein Ochse Milch geben soll oder dass ein amputierter Arm wieder wachsen soll. Das ist nicht vorgesehen in der Natur.

Dr. Busse:Erläutert in längeren Ausführungen, dass nach seinen Erfahrungen und Forschungen die Darmflora der Herd fast sämtlicher Infektionserkrankungen sei. – Er berichtet weiter über das Vorhandensein von Schwingungen oder Ausstrahlungen besonderer Art im menschlichen Körper: Eine glühende Eisenstange in einen frischen Kothaufen gesteckt, errege bei dem Menschen, der diesen Kot von sich gegeben habe, erhebliche Bauchschmerzen. – Wenn ein frisch gezogener Zahn in einen mit einem schmerzstillenden Mittel getränkten Wattebausch gelegt werde, so legen sich die Schmerzen der Kiefernwunde, auch wenn der Patient kilometerweit entfernt sei.

Bruno Gröning: Ich habe einen Fall gehabt. Kommt eine junge Frau, die ich in Fernheilung schon hergestellt hatte. Hat sich aber einmal einen Zahn ziehen lassen und bekam eine Vereiterung. Diese war so stark. Die Dame saß in der Küche. Ich sage: „Sie haben das und das.“

Sie sagt: „Ich wusste nicht mehr wohin mit Schmerzen, und wenn Sie erst in einer Woche gekommen wären, ich wäre hier sitzen geblieben.“

Ärzte hatten ihr mitgeteilt, sie sollte erst am Montag kommen. Bis Montag hätte sie nicht mehr gelebt.

Sie wurde ganz weiß und heiß. „Bleiben Sie sitzen, Sie haben Zeit.“

Ich spreche es an. „So, haben Sie Taschentücher? Achten Sie darauf!“ Ich gehe fort, komme gleich wieder. Dieser entzündete Eiter (alles voll im Gesicht) ist dünnflüssig gemacht. „Achten Sie auf Ihre Nase und auf Ihren Mund, da kommt der Eiter heraus.“

Der Eiter lief 2-3 Stunden lang, vier Taschentücher voll. Sie hatte warten müssen, wie das aus der Nase und aus dem Mund kam. „Spucken Sie tüchtig aus, dass das nicht in den Magen kommt.“ Wäre dies nicht geschehen, wäre sie an Vergiftung gestorben. Aber es war ihr gesagt worden: „Am Montag kann ich erst aufmeißeln, jetzt braucht es nicht zu sein.“

Ein Pferd in Flensburg. Der rechte Lungenflügel war verhärtet. Ich spreche an. „Bitte befühlen Sie!“ Stand mit hängendem Kopf, kein Lebenszeichen, hart, hatte Schmerzen, ließ sich nicht anfassen. 41,7 Grad Fieber. „Das geht schnell.“ Ich wandle das Blut und lasse es durch den Körper jagen, wie der Blitz. Pferd bäumt sich auf.

Angesprochen, fertig, ging. Im Nu war das Fieber fort. Dann konnte man es anfassen. Lungenflügel kalt, noch etwas stockig. Morgens, 11.00 Uhr, in Ordnung. 38,2 Grad am frühen Morgen. Futterte wieder. Sonst wäre es gestorben. Ebenso mit Kühen, Hunden und anderem Viehzeug, Tiere sind viel leichter zu behandeln als Menschen, weil sie keinen Verstand haben, der hin- und herdenkt, lassen alles über sich ergehen.

Kuh, schwarz gefleckt mit zwei weißen Streifen (durch Sonnenbrand), es bildete sich eine steinharte Haut (Schorf, liegt oft wie ein Blätterteig auf). „Bitte, fassen Sie an: kalt.“ Durchbluten lassen, geht schnell, keine Minute. Ein Augenblick, dann konnte diese harte Stelle eingedrückt werden wie das andere Fell, war schon Leben drin.

Gelähmtes Pferd, schönes Tier, geheilt. Bewiesen, dass Suggestion ausgeschlossen. Habe dies schon als Kind gemacht.

Dr. Lammers: Die Medizinalwissenschaft will für alles eine Erklärung haben. Hier handelt es sich um eine Kraftübertragung, eine Wirklichkeit, die wirklich vorhanden ist. So wie die Radiowelle durch den Raum geht, gehen hier die Wellen durch den Raum, die ich als Lebenskraft auffasse. Allgemeine Strahlen und spezifische Strahlen, die von Organ zu Organ gehen.

Bruno Gröning: Ich brauche nicht so viel. Ich bekomme die Eingebung, das und das ist es.

Dr. Busse: (auf besonderem Blatt) [Dieses Dokument  liegt nicht vor.]

Bruno Gröning: Ich habe die Gelegenheit gehabt, mit Ärzten und Professoren über diese Dinge näher zu sprechen. D. h. der eine will es verstehen, der andere nicht, und der eine kann es verstehen und der andere kann es nicht verstehen.

Die Wissenschaft sucht Dinge zwischen Himmel und Erde. Sie haben die Gabe, und Sie können erklären wie Sie wollen, das wird einem Menschen nicht einleuchten, noch wird er ein Verständnis dafür aufbringen, obwohl er schon länger den Dingen auf den Grund geht, weil für diese Kräfte keine richtige Erklärung zu geben ist, das geht zu schnell.

Arzt kommt von Frankfurt mit zehnjährigem Kind. Kind hatte kalte Beinchen. Es wird behauptet, das Kind wäre beschränkt. Dass es nicht beschränkt war, habe ich bewiesen, indem Frau Hülsmann sich klar mit ihm unterhalten hat.

Noch ein anderer Arzt dabei. Sagt: „Dass Sie viel können, ist mir bekannt. Ich gehe auch von Ihnen nicht ab. Aber die Medizin steht auf dem Standpunkt: Wir haben erforscht, dass es so und so viele Jahre braucht.“ Sekunden – da können sie gar nicht mehr mit, so schnell läuft das Blut.

Dem Kind Schuhe und Strümpfe ausgezogen, Füße waren noch kalt: „Bitte: Kind mit warmen Füßen.“ Gesprochen – geschah! Vater war so erstaunt: „Wozu habe ich studiert!“ Anderer Arzt sagte: „Ich bin fertig. Ich war nicht in der Lage, eine genaue Diagnose zu stellen.“ Gröning hat Diagnose gestellt: Arzt: „Ich bin platt.“

Kind wird rückfällig. Jawohl, wie jeder andere Mensch rückfällig wird, in der Nacht, wenn er schläft.

E. A. Schmidt: Fall 83-jährige Frau und geistig beschränktes Kind: Frau an zwei Stöcken, konnte Füße nur 3 Zentimeter vorwärts setzen, Körper gebeugt. Warteten von 6.00 bis 24.00 Uhr, niemand schlief. Frau war munter und voll Vertrauen und Glauben.

Die Frau läuft heute fast gerade, so wie ein Mensch mit 83 Jahren eben läuft, nur ein klein wenig gebeugt, ohne Stöcke, aber wie ein Wiesel, jätet Unkraut, hilft bei allen Landarbeiten mit, während das Kind nach drei Tagen wieder zurückfiel. Das Kind, dessen Vater als Arbeiter auf demselben Hof mit wohnte und arbeitete, zeigte drei Tage lang eine geistige Frische, die den Lehrer erstaunt hat. Es ist zwölf Jahre alt und stand auf der geistigen Stufe eines Sechsjährigen. Plötzlich konnte es z. B. zum Erstaunen aller das große Einmaleins fließend.

Bruno Gröning: Was versäumt ist, wird nachgeholt! Wenn Sie heute mit einem Menschen kommen, ist 13 oder 14 Jahre alt, hat nicht die Schule besucht. Mit einmal wird das Köpfchen klar, holt die Jahre in einer ganz kurzen Zeit nach. Ich sage: „Liebe Frau, wundern Sie sich bitte nicht, wenn das Kind schlauer wird als Sie.“

Noch ein Fall: Komme von einer Kranken zurück, komme von hinten gefahren. Steht alles voll. Kommt eine Frau mit blindem Jungen: „Helfen Sie, helfen Sie!“ Ich sage: „Ja, Geduld! Ich bin ja noch nicht mal hier.“ Sie: „Der Junge ist gelähmt!“ Ich: „Das Kind w a r gelähmt.“ „Hat auch keinen Verstand.!“ „H a t t e keinen Verstand. Wenn Ihr Kind schlauer wird wie Sie, wundern Sie sich nicht.“

Ich ging weiter. Die Umstehenden rissen der Frau das Kind aus dem Arm. Sie setzte das Kind auf den Boden und das Kind lief.

Ich war gerade hier im Haus. Da kam das Kind mir nachgelaufen. Die Eltern weinten und ich sagte: „Wollen Sie den Leuten erklären, was hier los ist!“ Ging auf den Balkon und erklärte es. (Vater war Polizist aus Lübeck.)

Ich stand auf dem Balkon. Menschen machen ein ängstliches Gesicht. Ich spreche hinunter vom Balkon: „Ich darf hier nicht heilen. Aber der Wunsch, mit dem Sie hierhergekommen sind, geht in Erfüllung.“

Kranker, Mittwoch hier gewesen, Donnerstag zu Hause, bekommt Hunger. Viersen, Röntgenaufnahme, alles verschwunden.

Kind, schwer herzkrampfig. Angeschaut: „So geht‘s nicht weiter! So, Herz geht wieder normal, ja.“ Alles durchbluten lassen!

24-jähriges Mädel saß noch im Zimmer. Ich ging rein und stellte mich davor. Lag ganz tot da, wachte gleich auf. „So, und jetzt stehen Sie auf!“

„Ich kann ja nicht stehen, ich habe es ja noch nie gekonnt!“ „Stehen Sie nur auf, es geht schon, Sie können!“ „Ja, ja, ich kann, ich kann stehen!“ Hebt sich hoch und steht auf.

„So, nun kommen Sie mal her. Gehen Sie, Sie können gehen!“ Ging vor und zurück. Fiel mir um den Hals: „Heute, nach 24 Jahren, kann ich gehen!“

Erst ein bisschen ruhen lassen! Mädel ist hier herausgegangen. Geht heute noch.

Es liegt hier immer an den Menschen. Wie ich gesagt habe, wer es wert ist, geholfen zu werden. Es geht hier nicht um Geld, es geht um den Glauben!

Ausstrahlungen der skeptischen Umgebung können Rückfälle verursachen. Mensch kann seinen Willen dagegen setzen.

Wenn ich nur von Kunst höre! Fort mit der Kultur, vorwärts in die Natur! Kultur bringt nur Krankheiten.

Prof. Berndt: Wir haben die Absicht, im Volk eine Evolution herbeizuführen. Nicht Bekämpfung der Teilsymptome, sondern die Forderung: Bekämpfung des Grundübels der Erkrankung. Warum: Wir haben heute eine Entartung von Boden, Pflanze und Tier und über die Lebensmittel eine Entartung des Menschen. Fortschreitende Unfruchtbarkeit bei Pflanzen, Tier und Mensch. Durch diese Methodik der dauernden Verabfolgung von Giften zur Niederdrückung des Schmerzes und zur Erhaltung einer, gelinde ausgedrückt, sehr geschäftstüchtigen, materiell eingestellten chemisch-pharmazeutischen Industrie ist das Bewusstsein im Menschen restlos verloren gegangen, dass die Natur das Erste und das Letzte ist, die dem Menschen das Höchste zu bringen hat, um seine Gesundheit zu erhalten bzw. wiederzubekommen.

Die vorgenannten Kulturkrankheiten sind nichts weiter als eine Folgeerscheinung unseres entarteten Lebens. Eine fortschreitende Umwandlung der normalen Blutzusammensetzung und Zusammensetzung der Körpersäfte begünstigt die Verbreitung der Krankheiten. Fortschreitende Tuberkulose, jeder Zweite herzkrank, jeder Siebte Krebs. Der Körper hat nicht mehr den Willen, Abwehrferment zu bilden, weil er daran gehindert wird, durch die Art der Kur. Mit Reklame und anderen geschäftstüchtigen Methoden wird der Mensch auf eine Fahrbahn geleitet, die letzten Endes den biologischen Tod des deutschen Volkes herbeiführt, natürlich fortschreitend.

Mensch wird heute durch die hochgezüchtete medizinische Wissenschaft älter gemacht, d. h., die Sterblichkeit verschiebt sich in höhere Altersstufen, aber Gesundheitszustand ist wesentlich schlechter als früher. Viele Krankheiten werden gar nicht als solche erkannt, weil man nicht ihrer Entstehung nachgeht, sondern immer nur den Schmerz, das Zweite, als Symptom bekämpft.

Wir beabsichtigen, diese Gedanken nicht über staatliche Einrichtungen oder in hochgelehrter Form an den Menschen heranzubringen, sondern von Mensch zu Mensch, bei den Hausfrauen angefangen, vor Augen zu führen. Wir wollen sie vor allen Dingen darauf hinweisen, womit sie ihren Kindern und ihrer Familie Gifte zuführen. Industrie-Sulfate (in der Öffentlichkeit bereits als Krebserreger gebrandmarkt), durch Medikamente, Konservierungsmittel für Gemüse und Obst, durch Schädlingsbekämpfungsmittel. Mit Giften werden die Bäume bespritzt, Obst wird roh gegessen. Ein Tropfen nach dem andern. Steter Tropfen höhlt den Stein, bis der Organismus nicht mehr in der Lage ist, die Gifte auszuscheiden, nicht mehr genügend Abwehrkräfte entwickelt gegen Infektionskrankheiten. Das Blut verwandelt sich usw. usw. Es werden Gifte in den Haushalt eingeführt in Form von Bodenbehandlungsmitteln.

Bruno Gröning: Das Blut ist zu 99 Prozent aller Menschen verseucht. Zuerst verwandle ich das Blut! Ist direkt verstockt im Körper. Hat keinen richtigen Lauf mehr, liegt fest. Blut ist vergiftet!

Prof. Berndt: Durch falsche Ernährung werden die menschlichen Organe mit Gift angefüllt, dagegen muss gekämpft werden. Zu diesem Zweck ist die Studiengesellschaft gegründet worden, die der Industrie auf die Finger sehen soll, die sich nicht bereit erklärt, der Hausfrau giftfreie Nudeln, Obstkonserven, Gemüsekonserven usw. zu verkaufen. Es soll so weit gehen, dass die Hausfrau nach diesen giftfreien und gesundheitlich unbedingt erforderlichen Nahrungsmitteln verlangt. Denn es summiert sich. Jeder Schluck gefärbte Substanz vermehrt sich zur Summe des Giftes in der Erbmasse, bis Nr. 232 erreicht ist, dann tritt Krebs in Erscheinung. Kann erst in der dritten und vierten Generation passieren. Aber um schon den Todeskeim mitzugeben, setzt kein Elternpaar das Kind in die Welt.

Die Kämpfe, die Sie (Gröning) haben, die Linien, die Sie verfolgen, liegen in gewisser Beziehung parallel zu unseren Bestrebungen. Ich habe deshalb den Vorschlag gemacht, Vorträge zu halten von Stadt zu Stadt über das Thema „Krankheit und Heilung“, und wir überlegen, ob sich nicht evtl. eine Zusammenarbeit ergeben könnte.

Einmal würden wir alle diese, die die Vorträge angehört haben, erfassen als eine kleine Gruppe von Menschen, bis sich die Ideen in der ganzen Trizone ausbreiten (solange wir nicht in die Ostzone können), von unten herauf und aus dem eigenen Willen heraus müssen diese Ideen in den Familien Platz greifen.

Wenn nun zum Thema „Heilung“ eine Zusammenarbeit mit Ihnen erfolgen könnte, so wäre das wohl im beiderseitigen Sinne sehr zweckmäßig und praktisch. Es erhebt sich nun natürlich die berühmte juristische Frage: Inwieweit dürfen Sie in der Öffentlichkeit auftreten? Soviel mir bekannt ist, ist ja zunächst nur eine Beschränkung auf das Gebiet Nordrhein-Westfalen ausgesprochen.

E. A. Schmidt: Das Verbot betrifft nur die Betätigung als Heilpraktiker. Kein Redeverbot, keine Polizeiaufsicht, kein Reiseverbot.

Prof. Berndt: Man muss mit der Mentalität der Gegenseite rechnen und ihnen etwas Positives entgegensetzen können. Haben Sie jemanden aus der Ärzteschaft, der so ehrlich ist, seinen Standpunkt klipp und klar in einer für jeden Menschen verständlichen Formulierung darlegt: In dem und dem Fall ist durch die Einwirkung von Herrn Gröning der und der Erfolg zu verzeichnen.

Dr. Lammers: Ich will das machen.

E. A. Schmidt: Von verschiedenen Orten hörte ich, dass die Ärzte sich zusammengeschlossen haben und vereinbarten: Wer an Gröning Kranke überweist, wird vor ein Ehrengericht gestellt. Trotzdem haben wir bereits eine erhebliche Zahl ärztlicher Überweisungen erhalten.

Prof. Berndt: Wir lassen jetzt ein sehr umfangreiches Propagandamaterial für unsere Idee ins Volk hinaustragen. Wie wäre es, die zusammengestellte Broschüre auf diese Art und Weise gleich mitzugeben?

E. A. Schmidt: Es sind zwei Fragen noch nicht klar: Einmal das Publizistische, geschehen durch die authentische Broschüre, zum zweiten das Organisatorische. Außerdem ist noch der „Ring“.

Prof. Berndt: Beides zusammenkoppeln: Arbeitsgemeinschaft – dahinter steht die Studiengesellschaft. Diese ist angemeldet als Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (Studiengesellschaft für biologisch- und pharmazeutische Forschung).

Studiengesellschaft gibt Stipendien an solche Wissenschaftler, die an ihren Aufgaben und ihrer Zielsetzung interessiert sind. Wir beabsichtigen, ein fahrbares Laboratorium einzurichten.

Studiengesellschaft ist gegründet, Arbeitsgemeinschaft ist eingetragen, juristische Seite ist klar. Nun die Finanzen: Zusammenarbeit zunächst mit Universität Münster, zur Verwertung von Präparaten, die aus der Arbeit der Studiengesellschaft hervorgegangen sind. Vielleicht auch für bestimmte Präparate mit Firmen, die gewillt sind, eine Schutzmarke zu führen, zum Schutz der deutschen Volksgesundheit.

In den Satzungen ist festgelegt, dass die Vermögenswerte der Studiengesellschaft am Tage ihrer Auflösung nicht den Erbnachfolgern zufallen, sondern der Universität Münster als Stiftung zufließen.

Bruno Gröning: Ich stehe nach wie vor dafür, dass die Grundursache aller Krankheiten ist, indem das Volk künstlich durchgehalten wird.

Ich bin ein Mensch, der nicht studiert hat und der der Wissenschaft nicht nachgelaufen ist, sondern der aus eigener Erfahrung und aus Eingebung dieses erprobt hat. Ich bin zu dieser Überzeugung gekommen, obwohl ich kein Arzt bin. Kunst und Wissenschaft sagt: Fort von der Natur, hinein in die Kultur! Und hier liegen die Ursachen der Krankheiten! Die Industrie ist schuld! Sie hat Mittel hergestellt, um den Menschenkörper total zu verseuchen. Ich habe zu den Ärzten schon immer gesagt: „Überall sehe ich Mord, Mord, Mord! Herr Doktor, Sie sind eine Vertriebsstelle für die Hersteller von Medikamenten.“

Ich stehe nach wie vor dafür: Naturheilkräuter! Die Natur gibt dem Menschen alles, durch das, was der Herrgott für uns wachsen lässt. Warum künstlich alles herstellen? Woraus werden diese Präparate hergestellt?! Aus allem möglichen Zeug. Die Zusammensetzung kann der Menschenkörper unmöglich vertragen! Wenn heute ein Kranker zum Arzt geht und etwas verschrieben bekommt, heißt es immer: „Dafür“ (statt „dagegen“)!

Da kommt einer, hat tatsächlich Magenschmerzen. Bekommt was gegen Magenschmerzen. Hat noch ein anderes Leiden, Darmleiden, auch was dagegen, geht alles durch den Magen. Was ist jetzt angegriffen? 1. Der Magen, 2. die Nerven. Da sitzt es: in der Zentrale – Befehlsstelle. Blut wird verseucht, Blut wird vergiftet! Lähmung hat jeder Mensch in seinem Körper schon fix und fertig, braucht nur kleinen Anstoß. Wodurch kommt es, dass ein Mensch in 24 Stunden total gelähmt ist?

Durch die Medikamente! Und jeder wundert sich jetzt, ja woher kommt das? Helfen kann keiner mehr. Wer trägt hierfür die Verantwortung?

Auf einmal fängt es an, im Nu fallen die Beine herunter. Entweder Steiflähmung oder Schlaglähmung. Knochen werden weich oder hart. Vom Magen aus geht es. Die Organe werden durch die Medikamente getötet, ein Organ tötet das andere!

Ich will Ihnen hier zu wissen geben, dass ich in der Lage bin, die Naturheilkräuter wieder neu auswertig zu machen. Denn mein Leben ist auch nicht auf Hunderte von Jahren beschieden, sondern auf wenige Jahre, da will ich vorarbeiten, indem ich Naturheilkräuter ausfindig mache.

Ich bin imstande, jedes Wachstum, was wir auf der Erde haben, festzustellen, wozu es dient, was für ein Organ es heilt. Dazu habe ich mir die Naturheilpraktiker heranzuziehen. Sammelt mir sämtliche Kräuter, Gräser und was es alles gibt. Genauso wie ich in der Lage bin, Medikamente genauestens zu überprüfen, wieweit es nützlich oder schädlich für den Menschen ist, ohne es zu sehen.

Wenn ich einen anspreche, fällt es manch einem gleich auf den Darm, indem er gleich den Durchmarsch bekommt, sämtliche Gifte von sich gibt und den Darm restlos leert.

Prof. Berndt: Auf dem Gebiet der Naturheilkunde ist schon viel Arbeit geleistet worden.

Bruno Gröning: Viel getan ist doch nicht. Die Naturheilmittel, wie sie jetzt da sind, sind Mischungen. Man soll nicht einen Apfel und eine Pflaume zusammen essen. Wenn ein Tee ausgegeben wird, nicht gemischt.

Ein schwarzer Tee muss gemischt werden, verschiedene Sorten Tee, um Geschmack hereinzukriegen. Aber Tee zur Heilung muss rein sein!

E. A. Schmidt: Wir wollen jetzt einmal auf die Vorträge zurückkommen und auf den Vorschlag, dass Herr Gröning persönlich bei den Vorträgen erscheinen soll. Ich sagte schon auf der vor zwei Tagen zwischen den Herren Prof. Dr. Berndt und Dr. Busse und mir stattgefundenen Vorausbesprechung, dass sich dies nicht so ohne Weiteres durchführen lässt. Aber da Herr Gröning nun da ist, kann er sich vielleicht einmal selbst dazu äußern.

Bruno Gröning: Ich stehe auf dem Standpunkt, den Menschen alles verständlich zu machen, mit Tatsachen anzukommen, ihnen alle diese schädlichen Dinge vor Augen zu führen.

Prof. Berndt: Die Vorträge werden in zwei Teile aufgeteilt: Der eine Teil umfasst das, was ich eben vorgetragen habe, das ist: „Wie entsteht die Krankheit, besteht eine Heilung, welche Möglichkeiten gibt es?“ Zweite Frage: „Heilung durch Verabfolgung von biologischen Substanzen oder eine persönliche Heilung ohne irgendwelche m teriellen Dinge, also materielle Basis – geistige Basis“.

E. A. Schmidt: Ich gestatte mir eine Frage. Wir haben hier ein Riesenmaterial durch Briefe für eine statistische Auswertung. Wir bekommen ein Unterlagenmaterial, wie viele und in welchem Umfange und welche Arten unheilbarer Krankheiten bestehen.

Solange Herr Gröning da ist auf der Welt und mit seiner Kraft heilend einwirken kann, ist zunächst eine Überbrückung da. Krankheiten können ausgelöscht werden. Nun kommt aber ein Zeitpunkt – wie ja Herr Gröning sagt, er lebt auch nicht ewig – wo wir Grundlagen schaffen müssen für die Gesunderhaltung der jetzigen und der kommenden Generation.

Darin sehe ich die wesentliche Aufgabe, die Sie (Berndt) durchzuführen haben: dass die Entgiftung der ganzen Ernährung angebahnt und für lange Zukunft erhalten bleibt.

Prof. Berndt: Das Schönste wäre, wenn Herr Gröning eines Tages die Fähigkeiten anderen übertragen könnte. Ein Ort muss da sein, wo man festhält, wer geheilt worden ist.

E. A. Schmidt: Ist auch geplant.

Bruno Gröning: Meine Absicht liegt darin, nicht nur eine Heilstätte hier in Deutschland einzurichten, sondern nach Möglichkeit in jeder Stadt. Ich schaffe alles und ich werde nicht mal in Deutschland sein und heile in Deutschland auch, indem ich ja nur einen Beauftragten habe, der vollzieht die Heilung in meinem Namen. Ich werde Erdflächen ansprechen, wer sich darauf befindet, wie hier der Garten, geschieht das auch. Ich werde Stühle und so manches ansprechen.

Ich weiß, wie viel ich übernehmen kann. Ich kann meinetwegen heute in Amerika sein und kann in sämtlichen Ländern Stellen einrichten. Ich frage nicht nach Religion, nicht nach der Nation. Ich frage nach dem Menschen. Ich muss die ganze Welt durchgehen, ich muss überall die Aufklärung geben. Ich muss vorwiegend dem Volk helfen, wo von ärztlicher Seite nicht mehr zu helfen ist.

Fort mit Kunstdünger, fort mit künstlichen Medikamenten! Denn – wer war der erste Arzt und was war die erste Medizin – die Natur!

Die Wissenschaft sagt: Wir machen etwas Künstliches, geht schneller, es wird modernisiert. Einer von der I. G. Farben hat gelähmte Tochter, ich sollte zu ihr nach Leverkusen. Er kann keine Medikamente herstellen, um Lähmungen zu beseitigen .

Vorwiegend diesen Menschen will ich helfen. Dann werde ich mehrere Stellen einrichten, die erst durch meine Schule gehen müssen. Nun kann ich nicht überall große Vorträge halten, das schaffe ich nicht. Dreimal werde ich anwesend sein und dann nicht mehr.

Prof. Berndt:(zurückkehrend zur Frage der Anwesenheit Grönings bei Vorträgen der „Arbeitsgemeinschaft“): Es soll Ihnen die Schwierigkeiten nehmen. Man wird dem Volk mit Tatsachen gegenübertreten, die Fälle werden besprochen. Sie sollen Kranke in dem Saal behandeln.

E. A. Schmidt:wendet dagegen ein, dass in Nordrhein-Westfalen Heilungsverbot bestehe und Heilungen daher nicht durchgeführt werden dürften, ferner,

  • dass Grönings Anwesenheit sich sowieso nicht regelmäßig ermöglichen lasse,
  • dass es zweckmäßiger sei, ein leitender Mann des Rings gehe mit und berichte jeweils Gröning über den Erfolg der Vorträge und etwaige Besonderheiten,
  • dass man jedoch die Möglichkeiten offen lassen solle, dass Gröning am Schluss des Vortrages, ohne besondere Ankündigung, erscheinen könne.               

Dr. Lammers: Wir müssten auch Ärzte haben.

Prof. Berndt: Einen Arzt zumindest an den Tagen, wo Herr Gröning persönlich auftritt. Besser wäre es, immer. Herr Gröning müsste wenigstens am ersten Tag in Großstädten anwesend sein.

E. A. Schmidt:Macht jetzt den konkreten Vorschlag, dass die beiden Vorträge „Pharmadyn“ und „Ring“ gemeinsam durchgeführt werden, dass das Risiko beiderseits zu gleichen Teilen getragen wird und dass die Einnahmen zu gleichen Teilen, d. h. 50 Prozent „Pharmadyn“-Arbeitsgemeinschaft und 50 Prozent “Ring der Freunde Grönings“ unter gleichmäßiger Beteiligung an den Unkosten aufgeteilt werden sollen. Die auf diese Weise aufkommenden finanziellen Mittel werden dann für den Kampf im Sinne der beiderseitigen Bestrebungen verwendet werden.

Bruno Gröning: Ich stehe auf demselben Standpunkt, diesen Kampf aufzunehmen. Meine Vorarbeiten liegen ja schon fest. Ich habe von jedem immer einen Menschen ausgesucht, dieser sucht sich dann die übrigen. Er kriegt die Aufgaben gestellt. Bescheid weiß ich auf allen Gebieten. Wer etwas lernen will, soll zu mir kommen. Und gerade deswegen, weil ich hier schon so schön vorgearbeitet habe, sage ich ohne Schminke: Es passt in unseren Kram. Es ist überhaupt vorteilhaft, sagen zu können, dass wir nicht allein sind, sondern dass tatsächlich die Wissenschaft als solche sich tatkräftig dafür einsetzt, um diesen künstlichen Dingen ein Ende zu machen, es von A-Z zu vernichten und das Natürliche hervorzuholen.

E. A. Schmidt: Ich darf jetzt kurz zusammenfassen: Der „Ring“ arbeitet also künftig eng mit der Arbeitsgemeinschaft „Pharmadyn“ zusammen und wir werden umgehend einen Termin für den Start dieser gemeinsamen Arbeit festlegen, – Herr Gröning, dürfen wir damit rechnen, dass Sie den ersten Tag der Vortragsserie bestimmt wahr- nehmen werden?

Bruno Gröning: Ja!

E. A. Schmidt: Es wäre für die Arbeit des „Ring“ sehr wertvoll, wenn er auch an seiner Spitze wissenschaftliche Mitarbeiter hätte. Würden Sie, Herr Prof. Berndt, bereit sein, in den Ring einzutreten?

Prof. Berndt: Selbstverständlich! Ich werde persönlich mit meinem Namen eintreten.

Bruno Gröning: Der „Ring“ hat die Aufgabe, all das, was uns rein materiell zur Ver- fügung steht, schriftlich festzulegen, was besonders beobachtet wird, herauszusuchen, bleibt dann in einem festen Aktenstück und wird von Zeit zu Zeit erneuert. Alle Monate oder alle Vierteljahre ein Aktenstück, oder alle sechs oder acht Wochen. Ein Aktenstück, das den Beweis erbringt, wie weit die Lage heute noch ist. Was Ihrerseits hat geschehen wollen, liegt ja in Ihrem Programm schon fest. Was das meine anbetrifft, machen Sie sich keine Sorgen. [Anmerkung der Bruno Gröning Stiftung: Zu der angedachten Zusammenarbeit des „Ring …“ mit dem „Pharmadyn e.V." kam es nicht. Grund waren unterschiedliche Standpunkte in finanziellen Fragen.]

Abschließend fand noch die Besprechung über die Herausgabe einer Zeitschrift für den „Ring“ statt, und zwar zwischen Gröning-Verleger Sicker und E. A. Schmidt. Es wurde übereingekommen,

  • dass Sicker die Zeitschrift verlegen solle,
  • dass ein monatliches Erscheinen vorerst als ausreichend betrachtet würde,
  • dass folgende Linie verfolgt werden solle: Aufklärung der Kranken grundsätzlicher Art, Darlegung der Gröning’schen Heilungsweise, Erläuterung zu den Rückfällen, Herstellung des Selbstbewusstseins und der inneren Kräfte, wodurch sich jeder einen eigenen Gesundheits- und Heilungszustand schafft.

Auch laufende Kontrolle über den Verlauf der einzelnen Fälle, um einwandfreies dokumentarisches Material zu haben, wenn die Gegenkräfte kommen, mit denen man immer zu kämpfen haben wird.

Quelle: Archiv Bruno Gröning Stiftung

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