M. St.

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München, 29.8.1953
Brief an Bruno Gröning
Abschrift (PDF)

 

Sehr geehrter Herr Gröning!

Am 21. Juni 1953 hatte ich einen Motorradunfall, bei dem mein rechtes Kniegelenk schwer verletzt wurde. Nach Meinung des Arztes bestand große Gefahr, dass das Bein steif wird.

Als nach drei Wochen die Eiterung nicht aufhörte, bat ich Sie um eine Fernheilung. Nach drei Tagen, als der Verband abermals erneuert wurde, war der Eiter weg, sodass der Arzt fassungslos an meinem Bett stand und zu mir sagte: „Den seinen gibt's der HERR im Schlaf“. Von da an ging die Heilung dann sehr schnell vorwärts, und ich kann das Bein wieder bewegen wie vor dem Unfall.

Nun möchte ich Ihnen, Herr Gröning, hiermit ein herzliches vergelt's Gott sagen, denn Ihnen und unserem Herrgott habe ich es zu verdanken, dass ich wieder unbehindert gehen kann.

Hochachtungsvoll

M. St., München, Passauer Str.

 

Quelle:
FREIE ARBEITSGEMEINSCHAFT BRUNO GRÖNING (Hrsg.): Das Tor zum Weg (Stephanskirchen bei Rosenheim 1961) März, S. 12