E. Hansen

E-MailPDFDrucken

Schleswig, 2.11.1953
Heilungsbericht (Brief an Bruno Gröning)
Abschrift (PDF)

 

Hinweis

Die Schreibweise wurde an die Richtlinien der aktuellen Rechtschreibung angepasst.

Schleswig, den 2. November 1953

Sehr geehrter Herr Gröning!

An die 40 Jahre litt ich an heftigen Kopfschmerzen (Migräne). Vieles hatte ich unter-nommen, um von dem Leiden geheilt zu werden.

Selbst wiederholte Behandlungen im Krankenhaus haben mir keine Heilung ge-bracht. Die Schmerzen wurden immer schlimmer, dass ich bald mehr im Bett liegen als auf sein konnte. Es war mir nicht mehr möglich, meine Arbeit auszuführen. Zu diesem Leiden kamen nun noch die Kreislaufstörungen, die mich völlig aus dem Gleichgewicht brachten.

Dann hörte ich durch Bekannte von den guten Heilerfolgen, die Sie, werter Herr Gröning, zu verzeichnen hatten. Wir, mein Mann und ich, wandten uns nun durch Vermittlungen von Frau Thomsen an Sie und hatten das Glück, an den Gemeinschaftstagen teilzunehmen. Ich gebe zu, dass ich als großer Skeptiker zu Ihnen gekommen bin. Zu viel hatte ich schon versucht, um nun gleich an eine Heilung glauben zu können. Im Anfang merkte ich nichts, aber dann setzte sich der Glaube auch bei mir durch, dass ich geheilt werden könnte. Von Jan. 1953 bis Juli 1953 nahm ich nun an den Gemeinschaftstagen teil, und ich muss sagen, dass der Erfolg verblüffend ist. Nicht ein einziges Mal sind die Schmerzen so heftig aufgetreten wie vor der Behandlung und ich bitte Sie, nehmen Sie meinen allerherzlichsten Dank dafür entgegen, denn ich bin so glücklich, dass ich nun endlich vom meinem Leiden befreit bin.

Ausdrücklich möchte ich noch hinzufügen, dass ich durch Fernbehandlung geheilt worden bin. Herrn Gröning habe ich erst im Juli 1953 persönlich kennen gelernt, sozusagen als Abschluss der Behandlung.

gez. Frau E. Hansen


Quelle:
Archiv Bruno Gröning Stiftung