A. S.

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Heilungsbericht
Abschrift (PDF)

 

Am 13. Oktober 19.. ist mein Sohn infolge eines Schwindelanfalles vom Fahrrad gestürzt und hat sich eine Gehirnerschütterung zugezogen. Mein Chef hat Herrn Gröning um eine Fernheilung telefonisch gebeten, und der Junge war in verhältnismäßig kurzer Zeit wieder vollkommen gesund, ohne irgendwelche Folgen.

Herr Gröning war Anfang Dezember hier zu Besuch, wobei ich im Betrieb während meiner Arbeitszeit die Ehre hatte, Herrn Gröning als Vater des damals verunglückten Kindes vorgestellt zu werden, für welches einige Wochen vorher die Fernheilung telefonisch erbeten worden war.

Herr Gröning fragte mich, wie es dem Jungen gehe. Ob irgendwelche Folgen zurückgeblieben seien. Ich berichtete, dass er vollkommen gesund sei und nicht das geringste Nachteilige zurückgeblieben sei.

Daraufhin sagte Herr Gröning: „Aber am rechten Bein ist der Junge etwas behindert!“ Ich musste mich etwas besinnen und dann sagen: „Nicht dass ich wüsste, Herr Gröning!“ „Doch, doch!“, sagte Herr Gröning, „es ist nicht schlimm, aber am rechten Bein ist er behindert!“ Ich gestehe ehrlich, dass ich mir gedacht habe, das war aber falsch geraten! Ich gestehe weiter ehrlich, dass ich trotz allem Vorangegangenen damit meine für alle nicht greifbaren Dinge angeborene Skepsis bestätigt fühlte.

Als ich abends nach Hause kam, erzählte ich meiner Frau Vorstehendes. Sie war ganz benommen und gestand mir: „Ja, ich habe es dir noch gar nicht gesagt, der Lausbub ist vor drei oder vier Tagen auf die Kniescheibe gefallen und hat sich einen Steinsplitter oder ein Stück Holz reingestoßen, und heute Mittag kommt er und hat sich schon wieder über dem Knie ein Loch reingehauen! Beides am rechten Bein. Er kann nicht richtig laufen mit dem Bein und klagt immer, es tut ihm weh!“ Wir waren nun beide vollkommen sprachlos.

Dieses Vorkommnis zwang mich und zwingt mich, trotz aller Zurückhaltung und Skepsis, noch heute zum NACHDENKEN. Da ich selbst von nichts wusste, kann dieser Fall nicht auf Hypnose beruhen. Herr Gröning sagt, dass er dies alles sieht. Aufgrund meines persönlichen Erlebnisses wage ich dies nicht mehr abzustreiten. Ich bin heute der festen Überzeugung, dass Herr Gröning nicht als ein gewöhnlicher Scharlatan zu betrachten ist, sondern als ein Mann mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, ja, vielleicht mit geheimnisvollen Kräften, ernst zu nehmen ist. Hat dieser Mann durch besondere Gnade des Schöpfers vielleicht die ganze Strahlentechnik ohne technische Hilfsmittel direkt natürlich in seinem Körper, etwa wie die Zugvögel den für uns Menschen heute noch rätselhaften Orientierungssinn?

Man sollte Herrn Gröning unbedingt Gelegenheit geben, der heute körperlich und seelisch so ungeheuer leidenden Menschheit zu helfen, wo er dies nur kann. Wenn er nur einem einzigen der vielen, von den Medizinern unheilbaren Menschen helfen kann, wer möchte es mit seinem Gewissen verantworten, ihm dies angesichts des Kranken zu verwehren? Zumal keine Rechnung dafür geschrieben wird …

Die Richtigkeit meiner vorstehenden Schilderung bestätige ich an Eides statt. Folgen einer falsch abgegebenen eidesstattlichen Erklärung sind mir bekannt.

(gez.) A. S.

 

Quelle:
Josette Gröning (Hrsg.): Der geistig-seelische Heiler (Denkendorf bei Plochingen/Neckar 1960) Nr. 6, S. 91-92