E. D.

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M., undatiert
Heilungsbericht
Abschrift (PDF)

 

Das Kind hatte 19.. sehr schweren Typhus, dann im Februar 19.. eine Darmwucherung – Operation, anschließend Angina und Gelenkrheuma. Im gleichen Jahr, im Mai, erkrankte sie an ganz schwerem Veitstanz und wurde Ende Mai in die Nervenklinik N… gebracht, wo sie acht Wochen sich befand und als gebessert entlassen wurde. Fünf Tage danach bekam sie einen Rückfall, verbunden mit Lähmungserscheinungen an Füßen und Händen, abwechselnd mal links, mal rechts, hatte außerdem immer ein krampfartiges Zusammenziehen des Halses, wobei es keine Luft bekam.

Seltsamerweise ging der Krampf nur dann weg, wenn sie beide Hände fest um das Knie faltete, dann knackte es in den Fingergelenken, und unmittelbar nach diesem Knacken ging der Krampf weg. Ich konnte nie von einem Arzt erfahren, was dies zu bedeuten hatte. Ich zog daraufhin noch einen Arzt, der auf biologischer Grundlage behandelt, zu Rate, der mir erklärte, dass bei dem Kind das Zentralnervensystem sehr stark gestört sei, dass es aber zu heilen wäre. Er behandelte H. mit Tropfen, die eine allmähliche Lösung, das heißt eine teilweise Lösung des Krampfes im Halse bewirkten, aber nur solange sich das Kind nicht aufregte. Wenn es sich aufregte, war das Alte wieder da. Abgesehen davon, konnte das Kind weder laufen, noch etwas anfassen, musste gefüttert werden, wusste oft nicht, was es tat, sodass meine Bekannten sagten, das Kind müsste in eine Idiotenanstalt gegeben werden.

Inzwischen hörten wir von Herrn Gröning, ich kaufte alle Zeitschriften und was es sonst über ihn zu lesen gab und habe es meinem Kind gegeben. Und die Kleine sagte von selbst: „Mutti, wenn mir jemand helfen kann, dann ist es der Gröning!“ Ich versuchte wiederholt zu Herrn Gröning zu gelangen, bis ich Gelegenheit fand, ihn in der L…Straße, im H…haus, als er an uns vorbeiging, im Gedränge anzusprechen und um Hilfe für mein Kind zu bitten. Er lächelte mich an, ging aber weiter, und ich glaubte schon, wir wären umsonst gekommen. Plötzlich sagte meine Tochter, die von einem Bekannten gehalten wurde: „Lasst mich los!“ und fing zu unser aller Erstaunen plötzlich an, zu laufen. Darauf bekam sie heftige Kreuzschmerzen, die 14 Tage stark andauerten, ebenso bekam sie eine starke Reaktion in Händen und Armen, die sich als Ziehen und Kribbeln äußerte. Das Kind konnte laufen, konnte sich bewegen, konnte allein essen und war wie umgewandelt. Nach 14 Tagen ließ sie sich von ihrem Arzt untersuchen, der sich vor Erstaunen nicht fassen konnte. Von Woche zu Woche und Monat zu Monat verbesserte sich der Gesundheitszustand des Kindes, sie konnte im Winter sogar wieder Schlittschuh laufen.

Die Richtigkeit meiner obigen Ausführungen bestätige ich an Eides statt.

(gez.) E. D.

 

Quelle:
Josette Gröning (Hrsg.): Der geistig-seelische Heiler (Denkendorf bei Plochingen/Neckar 1960) Nr. 6, S. 92-93