Heilungsbericht: Gehprobleme, Augenleiden, Nervenschädigung (Brief an Bruno Gröning)

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N. N.
Herford, undatiert


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Hinweis
Die Schreibweise wurde an die Richtlinien der aktuellen Rechtschreibung angepasst.

 

Lieber Herr Gröning!

Am 27.4.1949 wurde ich durch Sie ferngeheilt, gleich nachdem konnte ich wieder gehen und spürte keine Schmerzen mehr. Zur weiteren Behandlung war ich persönlich am 4. 5.1949 bei Ihnen.

Durch eine langjährige chronische Kniegelenkentzündung hatte sich eine Spitzfußstellung herausgebildet, die eine Verkürzung der Ferse von 5 ½ cm verursachte.

Durch Ihre Behandlung sind die Knie, welche durch die chronische Kniegelenkentzündung ziemlich versteift waren, wieder frei geworden. Auch die Füße haben eine zusehende Besserung erfahren.

Von 1942 – 1943 war ich wegen einer schweren Regenbogenhautentzündung im Schwarzwald. Während dieser Zeit wurde mir durch eine Röntgenbestrahlung mein rechtes Auge verbrannt, wodurch auch das linke Auge so geschädigt wurde, dass ich immer einen Schleier davor hatte.

Durch Ihre Behandlung ist das linke Auge völlig klar geworden.

Wegen schwerer Nervenschädigung hatte ich verschiedene Ärzte aufgesucht. Alle Ärzte konnten mir aber nur erklären, dass mein Nervenleiden nur zum Stillstand zu bringen sei, aber nicht zur Heilung. Nach Ihrer Behandlung hat sich das Nervenleiden sehr gebessert.

Ich habe nur noch den einen Wunsch, dass meine Füße wieder ganz normal würden, damit ich mich wieder frei bewegen könnte.

 

Quelle:
Archiv Bruno Gröning Stiftung