K. S.

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H., undatiert
Heilungsbericht
Abschrift (PDF)

 

Bericht aus H., aufgenommen 2 Uhr nachts:

Es erscheint Frau K. S. aus A., A.weg Nr. 5 mit ihrem Töchterchen Rosemarie R. (Kind aus erster Ehe) und erklärt an Eides statt:

„Laut ärztlicher Bescheinigung (im Archiv vorhanden) litt Rosemarie an den Folgen einer linksseitigen Körperlähmung, die sich dahin gehend auswirkte, dass Rosemarie ihren erschlafften linken Arm nicht heben, die linke verkrampfte Faust nicht öffnen konnte und die linke Körperseite beim Gehen nachzog. Diese Lähmungserscheinungen traten im März 19.. auf. Sie wurde in das A.-Krankenhaus überführt, wo sie bis August 19.. verblieb. Aus finanziellen Gründen wurde sie herausgeholt. Dann schickte ich meine Tochter in die Behandlung des Dr. X. in A. Dieser erklärte mir, dass er nicht fest versprechen könne, ob Rosemarie wieder gesunden würde. Auf mein Bitten hat der Arzt mir empfohlen, zu Herrn Gröning nach H. zu fahren. Das tat ich dann auch am 10.6.19.. Ich glaubte nämlich fest an die Heilung durch Herrn Gröning.

Als ich am frühen Morgen des 10. Juni in H. am W.platz ankam, war ich erst enttäuscht, dass Herr Gröning nicht in H. anwesend war. Trotzdem setzte ich mich mit Rosemarie In den Hof des Grundstückes W.platz Nr. … und war fest entschlossen, so lange zu warten, bis Herr Gröning zurückkomme. So saß ich bis nachts 1 Uhr auf dem Tisch im Hof, neben mir meine Tochter. Plötzlich war Rosemarie eingeschlafen. Aber nach einer Viertelstunde fing sie plötzlich erbärmlich an, zu schreien und „aua“ zu rufen. Ich nahm sie erschrocken in den Arm und wiegte sie hin und her. Meine Nachbarin, die wusste, dass mein Kind linksseitig gelähmt war, rief mir dann plötzlich zu: „Sehen Sie doch einmal, was das Kind mit dem linken Händchen macht!“

Tatsächlich, das Kind hob den bisher gelähmten Arm in die Höhe, öffnete die Faust und hatte das Bestreben zu gehen. Ich ließ es auch laufen, und – welche Überraschung: Das Kind hatte wieder seinen normalen Gang.

Die vielen hundert Menschen waren alle voll von Bewunderung und kamen vom Wall gelaufen, um das Wunder zu sehen. Ich selbst bin glücklich, wieder ein gesundes Kind zu haben. Eine neuerliche ärztliche Untersuchung werde ich durchführen lassen und den Bericht darüber Herrn Gröning einsenden.

(gez.) Frau K. S.

 

Quelle:
Josette Gröning (Hrsg.): Der geistig-seelische Heiler (Denkendorf bei Plochingen/Neckar 1960) Nr. 8, S. 124 - 125