Heilungsbericht: Kopfschmerzen, Herzbeschwerden, Nervenschwäche (Brief an Bruno Gröning)

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Frau Feldmann
Herford, 1.7.1949


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Die Schreibweise wurde an die Richtlinien der aktuellen Rechtschreibung angepasst.


Herford, 1.7.1949

Sehr geehrter Herr Gröning!

Ich war am 14.6.1949 bei Ihrer Wohnung Hülsmann am Wilhelmsplatz, um Sie aufzusuchen. Ich habe starke Kopfschmerzen an dem Tage gehabt. Bin dann einige Zeit dort im Garten gewesen. Es wurde mir von einigen Frauen gesagt, wie Sie Kranke geheilt haben, ich selbst wollte mich überzeugen, bin gegen 8.00 Uhr nach Hause gegangen mit starken Kopfkrämpfen und Herzbeschwerden, wie ich zu Hause war, habe ich an Sie gedacht und habe gedacht, ich dankte unserem Herrgott, wenn Er mich von den quälenden Schmerzen befreien könnte, plötzlich ließen die Schmerzen nach, ich spürte Linderung, worüber ich sehr erstaunt war, habe dann gegen 10.00 Uhr abends wieder den Platz aufgesucht, bis uns einige Stunden später gesagt wurde, die Nacht würden Sie nicht mehr eintreffen. Am anderen Morgen Vormittag war ich wieder dort und habe dann festgestellt, dass in mir ein neues Leben aufging, von meinen Kopfschmerzen, Herzbeschwerden und Nervenschwäche war nichts mehr zu spüren, wo ich sonst schwer drunter zu leiden hatte, es war an dem Tage trübes Wetter, aber gleichzeitig schien die Sonne. Unter den vielen Menschen, die dort weilten, fühlte ich mich so wohl, als wie von neuem geboren. Einige Stunden später habe ich gesehen, wie einige Schwerkranke  ferngeheilt waren, es war am Nachmittag und habe dann bis spät in die Nacht auf Sie gewartet, bis Sie eine Massenbehandlung vornahmen und einige Schwergelähmte im Wagen geheilt haben und Sie plötzlich abgerufen wurden, zu einer Schwerkranken im Hof. Bin dann nach Haus gegangen und habe von morgens bis abends meine Arbeit verrichten können, ohne der Nacht meine Ruhe gehabt zu haben. Es war für mich der schönste Tag meines Lebens, diese Wunder selbst zu erleben und danke unserem Herrgott täglich dass Er dieses Leiden, was ich seit 26 Jahren mit mir rumgetragen habe, mir abgenommen hat.

Da mir keine Gelegenheit möglich war, mich persönlich bei Ihnen zu bedanken, spreche ich hiermit meinen herzlichsten Dank aus mit dem Wunsch, Sie einmal persönlich zu sprechen.

Begrüße Sie hierdurch mit dankbarem Herzen und großer Freude wieder gesund zu sein.

Hochachtungsvoll

Frau Feldmann


Quelle:
Archiv Bruno Gröning Stiftung