Heilungsbericht: Migräne (Brief an Bruno Gröning)

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Elisabeth Schaibl, Salzburg
15.6.1954

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Die Schreibweise wurde an die Richtlinien der aktuellen Rechtschreibung angepasst.


Salzburg, am 15.6.1954

Lieber, sehr geehrter Herr Gröning!

Mit Freude und Dankbarkeit erlaube ich mir, Ihnen durch Frl. Marie L. folgenden Bericht zu übersenden.

Durch meine Verwandte, Frau K. Schaibl, hörte ich von Ihnen und Ihren Heilerfolgen. Obwohl ich selbst seit längerer Zeit oft 2 x wöchentl. an starker Migräne litt, mit Erbrechen von Galle, waren meine Gedanken nicht auf eine Heilung meinerseits gerichtet, sondern allein auf die Gesundung meines kranken Neffen, den Sie selbst, Herr Gröning, in Salzburg gesehen haben. Währenddem wir nun für das Kind die Hilfe erbitten u. hoffen, dass es auch möglich sein wird, dass er gesund wird, durfte ich erleben, dass auch bei mir eine Besserung eintrat, die sich vorerst so äußerte, dass jedes Mal die Schmerzen am Abend gegen 7 h sofort verschwanden u. konnte ich mir dies gar nicht erklären, bis eines Tages meine Verwandte u. a. erzählte, dass Herr Gröning um ca. 7 h am Abend bes. für die Kranken in Österreich bittet u. die Menschen auch aus der Ferne geheilt werden können. Nun war es mir klar, dass ich mich, wenn auch unbewusst, nur durch das bloße intensive Denken an diese wunderbaren Vorgänge in der Natur, in den Stromkreis eingeschaltet habe und die Heilung verspürt habe. Durch das Überzeugtsein dieser Erkenntnis verlor ich kurz darauf meine Kopfschmerzen vollständig, so dass ich seit Wochen ganz gesund bin. Ich bin froh und glücklich und danke Gott im Himmel, der in Sie, Herr Gröning, diese Gabe u. Kraft gelegt hat u. den Menschen neue Erkenntnis schenken will, und ich danke Ihnen herzlich, weil Sie sich ganz in den Dienst dessen stellen, der will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Ich kann mich nur immer freuen über all das Erlebte u. habe ich nur den einen Wunsch, dass für meinen Neffen auch bald die Rettung kommt und die Familie von der jahrelangen schweren Last befreit wird. Gott kann alles, er kann auch helfen, trotz Gegenströmung d. Vaters dieses Kindes. Die Mutter ist ruhig und stark und glaubt, trotz großen Schwierigkeiten.

Lieber Herr Gröning, ich würde mich so sehr freuen, Sie einmal persönlich kennen zu lernen, wenn Sie einmal nach Salzburg kommen.

Mit den besten Wünschen, dass Sie bald in der Öffentlichkeit frei und offen sprechen dürfen,

grüße ich Sie herzlich;

mit Hochachtung:

Elisabeth Schaibl, Salzburg
Morzg, Uffingerweg 1


Quelle:
Archiv Bruno Gröning Stiftung