Heilungsbericht: Mittelohrvereiterung

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Marianne Hake
Duisburg-Beeck, 25.2.1949

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Hinweis
Die Schreibweise wurde an die Richtlinien der aktuellen Rechtschreibung angepasst.

Duisburg-Beeck, den 25.2.1949

Am Montag, dem 21.2.1949, hatte auch ich das große Glück, Herrn Gröning persönlich kennen zu lernen. Mein fünfjähriger Junge hatte eine schwere Mittelohrvereiterung. Tags zuvor hatte mein Mann den Jungen schon mit zu Herrn Gröning genommen. Mein Mann hatte ein Magengeschwür (durch Röntgenaufnahme festgestellt) und wurde von Herrn Grönings Behandlung ganz davon befreit.

Herr Gröning sagte uns, dass das Ohr wohl noch tüchtig laufen würde, wir aber morgens und abends das kranke Ohr (es war die linke Seite) aufmachen sollen und in das gesunde Ohr Watte stecken, damit der Eiter auslaufen könnte. Er sagte uns auch, dass der Eiter vom Tage der Behandlung aus nicht mehr milchig sondern richtig gelb aussehen würde. Am Mittwoch, dem 23.2., wurde der Kleine wieder von dem Herrn Gröning behandelt und da sagte er uns, dass der Eiter sich jetzt etwas im Ohr festsetzen würde und ich morgens und abends mit einer Nadel das Ohr sauber machen kann. Es ist alles so eingetreten, wie Herr Gröning es uns gesagt hat. Auch hat mein Junge seit September 1948 einen Stickhusten und war derart verschleimt, dass das Kind fast keinen Appetit hatte. Auch hierbei hat Herr Gröning meinem Jungen geholfen. Er sagte mir, dass der Kleine jetzt sehr viel Schleim auswerfen würde und auch jetzt wieder besser essen könnte. Auch dies ist so eingetreten und ich kann heute schon von einem besseren Appetit sprechen. Seit einem halben Jahr hat der Junge noch eine Verschattung an der Lungenwurzel (auch durch Röntgenaufnahmen festgestellt). Auch die hat Herr Gröning behandelt. Ich bin davon fest überzeugt, dass der Junge auch darin ganz gesund ist.

In Dankbarkeit

Frau Marianne Hake
Duisburg-Beeck
Friedrich-Ebert-Straße 357

 

Quelle:
Archiv Bruno Gröning Stiftung